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Textüberschrift

Zusammenfassung

Es ist nicht alles Gold was glänzt – Design von Mobilen Bankdienstleistungen

Das Privatkundengeschäft ist als Massengeschäft ein Bereich, in dem viele Finanzdienstleister um Marktanteile kämpfen. Der Erfolg dieses Geschäfts wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, wie zum Beispiel vom Vertriebsweg, von der Verkmarktung, den Stückkosten, den Preismodellen und dem Risikomanagement. Die Informations- und Kommunikationstechnologien spielen nachweislich eine bedeutende Rolle, um erfolgreich Finanzdienstleistungen anzubieten. In jüngster Zeit erleben wir eine beeindruckende Verbreitung von mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets im Geschäftsalltag und im privaten Bereich. Dies wird sich nachhaltig auf das Kundenverhalten auswirken und die Verschiebung vom Bankgeschäft in der Filiale vor Ort hin zur digitalen Bankdienstleistung weiter beschleunigen. Deshalb ist es aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht von besonderem Interesse die bestimmenden Faktoren der erfolgreichen Bereitstellung von mobilen Bankdienstleistungen zu untersuchen und zu verstehen. In diesem Vortrag werden die Ergebnisse einer empirischen Studie vorgestellt, in der die Voraussetzungen für den Erfolg mobiler Bankdienstleitungen untersucht wurden. Auf der Grundlage von kundenumfragebasierten Panel-Daten einer repräsentativen Auswahl von Privatkundenbanken in Deutschland, präsentieren und diskutieren wir die dort identifizierten Voraussetzungen für das Design erfolgreicher mobiler Bankdienstleitungen.

Zur Person

Prof. Dr. Alexander Mädche ist Professor an der Universität Mannheim, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik IV, Enterprise Systems (ERIS) sowie seit 2010 Akademischer Direktor des Mannheim & Tongji Executive MBA-Programms an der Mannheim Business School gGmbH. Seit 2011 leitet Prof. Mädche das Institut für Enterprise Systems (InES) der Universität Mannheim als geschäftsführender Direktor. Prof. Mädche studierte von 1994 bis 1999 an der Universität Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen mit den Schwerpunkten Informatik und Operations Research und schloss dort 2001 seine Promotion zum Dr. rer. pol. ab. Anschließend arbeitete Mädche von 2001 bis 2003 als Leiter der Forschungsgruppe wissensbasierte Systeme am Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe. Vor seinem Wechsel zur Universität Mannheim war Prof. Mädche sechs Jahre lang in der Industrie tätig, schwerpunktmäßig bei der SAP AG und der Bosch Gruppe. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Bereich der betrieblichen Informationssysteme. Ein wichtiger Schwerpunkt stellt dabei die nutzerzentrierte Gestaltung von Software bzw. softwarebasierten Dienstleistungen dar. Seine Publikationen werden von führenden internationalen Konferenzen und wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht wie beispielsweise IEEE Intelligent Systems, SIGMOD Record, AI Magazine, der International Conference on Information Systems (ICIS) und der European Conference on Information Systems (ECIS).