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Service Design Thinking Program 2014/2015 startet in Stanford

Service Design Thinking Program 2014/2015 startet in Stanford
Datum: 09.12.2014 Links:
SDT team

 Bereits zum zweiten Mal ermöglicht die Veranstaltung "Service Design Thinking" am KSRI ausgewählten Studierenden, einen tiefen Einblick in die Methode des "Design Thinking" zu gewinnen und an spannenden praktischen Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis zu arbeiten. Im Zeitraum von neun Monaten arbeiten sieben Studierende des KITs zusammen mit Teams der Hochschule St.Gallen und der Aalto University an zwei realen Inoovationsprojekten von Industriepartnern. Auch dieses Mal startete das Programm mit einer einwöchigen Kick-Off Veranstaltung an der d.school in Stanford.

Unter der Anleitung von Professor Larry Leifer, Gründungsdirektor des Center for Design Research an der Stanford University und Mitentwickler des Design Thinking Ansatzes, startete das diesjährige Kick-Off-Treffen am 23.10.2014. Larry war beteiligt am Aufbau der d.school, welches die informelle bzw. unter Studierende verwendete Bezeichnung für das Hasso Plattner Institute of Design at Stanford University ist. Zentrum des kreativen Schaffens ist dabei das Loft. Zum einen diente es den Studierenden bei der einwöchigen Kickoff-Veranstaltung als Vortragsort, zum anderen bietet es unzählige Räume, Materialien und inspirierende Ecken um Design Thinking wirklich zu leben.

Das Ziel der einwöchigen Veranstaltung ist gleichzeitig ein besseres Kennenlernen der anderen Studierende, die zusammen mit den Teams des KIT gemeinsam an den Unternehmensfragestellungen arbeiten werden. Im Rahmen von Team-Aufgaben und ersten praktischen Übungen zu Needfinding und Prototyping-Techniken konnten sich die Studierende besser kennenlernen und schon erste Aufgabenverteilungen und Teamrollen feststellen. Aber auch der Kontakt mit Studierenden der anderen 16 Universitäten des SUGAR-Programms kam nicht zu kurz.

Für alle Studierende gab es zudem eine Challenge zwischen den einzelnen Universitäten wodurch sich alle schon mal im Bereich des Prototyping versuchen konnten: Im ausgetrockneten Lake Lagunita fand die Banana-Challenge statt. Hierbei sollte jedes Team möglichst viele Bananen der Gegner einsammeln und dafür ein selbstgebautes Gefährt benutzen, welches zudem hauptsächlich aus Papier oder Karton bestehen musste. Im Rahmen von vielen Prototypen und iterativen Verbesserungen hatten die Studierende bereits im Vorfeld die Gelegenheit diese Paper-Bikes zu entwerfen. In Stanford konnte diese nun getestet und mit den Entwürfen der anderen Studierenden gemessen werden.

Durch weitere Vorträge wie z.B. durch Dr. William Cockayne („Mapping Future User Needs“) aus Stanford, aber auch durch Firmenbesichtigungen innovativer Firmen der Region erhielten die Teilnehmer darüber hinaus einen sehr guten Einblick in die Anwendungen des Design Thinking. Unter anderem der Besuch bei Autodesk am Pier in San Francisco hat unsere Studierende beeindruckt, da man hier ganz unerwartet für ein eigentliches Software-Unternehmen eine Spielwiese für Ingenieure vorfinden konnte. Bei strahlend sonnigem Kalifornien-Wetter blieb neben den offiziellen Aktivitäten aber auch genügend Zeit für die Erkundung von San Francisco und den ein oder anderen Ausflug in ein typisches American Dinner.

Fazit einer Teilnehmerin: Die Kick-Off Woche war eine tolle Gelegenheit die Projektkollegen und -kolleginnen besser kennenzulernen und im Rahmen des Projektes erste Schritte zu gehen. Der Campus und das Loft von Larry verbreiten eine besonders innovative Atmosphäre, die alle Teams hochmotiviert in die erste Projektphase starten lässt. Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch in Stanford, für den ich mir fest vorgenommen habe noch mehr ins Gespräch mit Studierende anderer Universitäten (abgesehen von St. Gallen und dem KIT) zu kommen.