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Strategic Initiative Digital Supply Chain

Der Forschungsschwerpunkt Digital Supply Chain des KSRI beschäftigt sich mit interdisziplinären anwendungsbezogenen Forschungsfragen zu innovativen Dienstleistungen entlang der Supply Chain. Dabei stehen insbesondere Supply Chain Risk Management sowie der Einsatz von kognitiven Systemen im Vordergrund.

 

Herausforderungen

Die durch die zunehmende Globalisierung getriebene, stark wachsende Komplexität von Produktions- und Logistiknetzwerken stellt eine der größten Herausforderungen für die heutige Logistik dar. Um diese künftig bewältigen zu können, muss im Rahmen der Digitalisierung mehr Transparenz geschaffen werden. Möglichkeiten dafür bieten beispielsweise Innovationen im Bereich der Automatisierung oder die Optimierung komplexer Prozesse.

In der Praxis besteht ein erheblicher Bedarf an kognitiven Services zur automatisierten, zuverlässigen Erfassung sowie zur intelligenten Nutzung (bspw. durch stochastische Modelle) von Daten, die im Rahmen des Informationsflusses innerhalb der Supply Chain  entstehen und die für Planungs-, Steuerungs- und Dokumentationsaufgaben erforderlich sind. Auch Medienbrüche und Verzögerungen, die beispielsweise durch papierbasierten Informationsfluss entstehen, können beseitigt werden.

Disruptive Ereignisse, wie die Finanzkrise oder Flutkatastrophen zeigten in der Vergangenheit die Anfälligkeit globaler Produktions- und Logistiknetzwerke. Auch aus diesem Grund ist die Berücksichtigung von Unsicherheit bei der Gestaltung einer Supply Chain unerlässlich. Um ein Netzwerk effektiv und effizient zu gestalten, bedarf es einer umfassenden Risikodefinition, Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung.

Der Forschungsschwerpunkt Digital Supply Chain erforscht für aktuelle Fragestellungen der Logistik innovative Ansätze. Um Praxisnähe zu gewährleisten, geschieht dies in enger Kooperation mit namhaften Unternehmen, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und weiteren Instituten des KIT.